Fr
02
Jan
2009
Typisierung Jeep
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Hallo alle zusammen!
In diesem Forum stelle ich mein Fahrzeug vor und ersuche euch gleichzeitig um eure Meinung dazu!
Ich habe diesen Jeep Cherokee 4.0L in mühevoller Kleinarbeit umgebaut, so dass er nun den Anforderungen gerecht mit dem Mitbewerb einigermaßen mithalten kann, und aber auch noch für die Straße tauglich ist. Die Straßentauglichkeit ist für mich sehr wichtig, da ich kurze Anfahrten zum Gelände dann auch Onroad vornehmen Kann.
Also nun zum Fahrzeugumbau:
Jeep® Cherokee 4.0L
Hub: 3960 cm3
Leistung: 126 kW / 172 PS
Hinterchse:
- Zusatzblattfedern; Originalfedern um 2,75" gesprengt
- 1,75" Schäkel
- ProComp9000-Stoßdämpfer mit +4" bis +6"
Vorderachse:
- Zugstreben- und Panhardstab verlängert
- PrpComp9000-Stoßdämpfer mit +4" bis +6"
- Spacer +4" aus ST52 gedreht (Eigenbau)
- Stabilisatorverlängerungen +4" (für die Straße) aus ST52 gedreht (Eigenbau)
Bremse:
- Bremsschläuche vorne und hinten +4" Stahlflex
Getriebe:
- Absenkung 2" aus Vierkanter-Formrohr
Lenkung:
- Lenkungsdämpfer ProComp8000
Bereifung:
- Yokohama Geolander G001 31x10.5x15 109Q
Front:
- Seilwinde Warn CE-CD9000 hinter der Stoßstange montiert;
- Windenhalterung aus ST52 (Windenträger 15mm hinter dem Frontrahmen montiert, Seitenstützträger 12mm anstatt der Stoßstangenträger bis ins letzte Trägerloch verlängert, Rundträgerverbindung 12mm um Träger und Stützträger zu verbinden und auch das Windenfenster zu halten);
- Windenfenster Warn für bis zur CE12000; Stoßstange um 70mm nach vorne versetzt und an den Eckpunkten ab dem Kühlergrillende bie zur originalstellung zurückgebogen
- Riffelblech als Schutzabdeckung oberhalb der Stoßstange
Oben:
- Scheinwerfer (2x Fern, 2x Breit) Hella incl Abdeckung (für die Straße)
Innen:
- Terratrip 202
- Scheinwerfer nach hinten (zur Ausleuchtung im Wendemanöver)
Fällt euch noch was dazu ein?
Habt Ihr noch Ideen um das Fahrzeug noch Konkurenzfähiger zu machen?
Schreibt mir doch einfach ins Forum rein!
3 Kommentare
-
#1
War also vor einiger Zeit mit meinem Vehicle beim TÜV-Österreich um zu erfahren, wie weit mein Fahrzeug typisiert werden kann. Der Bericht sieht gar nicht so schlimm aus.
Bemängelt wurden:
-) Radabdeckung vorne - Durch die höhe des Fahrzeuges ist der Abdeckwinkel nach vorne und hinten nicht mehr gegeben (nach vorne vom Lot 30° und nach hinten 50° sin das Mindestmaß)
-) Radabdeckung hinten - selbe Problematik
-) Reflektoren hinten - dürfen maximal 90cm über dem Straßenboden angebracht werden
-) Felfenkennzeichnung war nicht eindeutig kennbar
-) Reifen hatten keinen eindeutigen Load- und Speedindex (waren auch amerikanische Reifen
-)Kennzeichen vorne darfnicht rechts sein
Habe nun alles korrigiert und warte voller Spannung auf die Typisierung am 22.Mai 2009 -
#2
22. Mai 2009, es war soweit. Endlich war der Tag da, an dem mein Werk bewertet werden sollte. "WERDEN SOTTLE", denn an der Prüfstelle angekommen stellte sich heraus, dass die Unterlagen, die vom TÜV an die Prüfstelle versandt werden sollten nicht an der Prüfstelle eingelsngt sind. Daher konnte auch mein Fahrzeug nicht überprüft werden.
Überwältigt war ich auch von der freundlichkeit des Prüfers. Er war gut beraten am längeren Ast zu sitzen, wodurch meine Beherschung ihm meine Meinung zu übermitteln standhaft war. Er rückte sogar so dicht ans Fahrzeug, dass zwischen ihm und dem Jeep nur mehr knapp zehn Meter platz waren.
Sorry, aber der Zynismus musste sein.
Neuer Termin steht nun am 29.Juli 2009, also nur eine ganz kurze Zeitverzögerung von zwei Monaten.
Hoffentlich klappt es dann besser. -
#3
Hey, da bin ich wieder. Also der 29.Juli war für mich nun der Tag der Typisierung. Fuhr diesmal mit einem etwas unruhigen Gefühl hin. Wusste ja nicht, was diesmal wieder auf mich zukommen würde.
Doch alles war halb so schlimm. An der Prüfstelle angekommen war ich auch gleich dran und führte meinen Esel vor. Die Begutachtung erfolgte nun Schritt für Schritt wie auf dem TÜV-Bericht vermerkt. Es schien alles soweit als in Ordnung, bis plötzlich mein Wagen der Meinung war dem Prüfer schmieren zu wollen. Er ließ seinen Öltropfen (der nach der Fahrt natürlich auch noch recht warm war) dem Prüfer ins Genick fallen. Dieser jedoch meinte nach einer kleinen Bedenkpause nur, "Ich denke das war jetzt eindeutig das Berufsrisiko" und setzte dann seine Arbeit fort.
Nach der technischen Abnahme und der Zustimmung des Prüfers kam plötzlich die negative Meldung. "Sie dürfen mit dem Fahrzeug ja gar nicht fahren!". Er hatte Recht, denn laut dem Emmissionsgesetz gilt für Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein generelles Fahrverbot für Fahrzeuge die als LKW(N1) typisiert sind, sich im Privatbesitz befinden und älter als Erstzulassung 1992 sind. Doch auch diesem Mangel konnten wir geschickt entgegensteuern. Es ist immer toll wenn sich an der Rücksitzbank auch noch ein nicht mehr existierender Beckengurt befindet. Denn dieser dürfte wohl nach der Typisierung auf LKW wieder montiert worden sein. Also wurde mein LKW wieder zum PKW und die Typisierung war perfekt. Ein herzliches Dankeschön an den der mein Fahrzeug wieder als 5-Sitzer aufgerüstet hat.
Fazit:
Fahrzeug ist typisiert und somit für den Straßenverkehr offiziell zugelassen. Freu mich schon auf diverse Kontrollen unserer netten Streife. 
