WEIHNACHTEN 2008

Wie jedes Jahr, so auch heuer wieder begann alles mit dem Schreiben des Wunschzettels. Dieser sollte aber unserem Sohn zufolge nicht nach der Modernen Art (via. Mail) sondern nach guter alter Tradition handschriftlich erstellt und dann aufs Fensterbrett gelegt werden. Dort kann Ihn sich dann das „Christkind“ abholen.

Um das Christkind nicht zu stören, musste natürlich auch noch der  Raum abgeschottet werden. Das Christkind darf doch nicht in dessen Arbeit behindert werden. Obwohl zu gerne hätte Georg es bei der Arbeit beobachtet. Also stellten wir mit Ihm gemeinsam die Wand zwischen Küche und Esszimmer auf.

Jetzt nur noch DREI lange Tage bis zum Heiligen Abend. Dieser „24te“ war natürlich der längste Tag der Welt. Schon in der Früh war die Wohnzimmertür versperrt und zum Frühstück mussten wir uns in die Küche setzen. Dann machten wir erst mal einen kleinen Spaziergang auf den Friedhof. Auch zu Mittag mussten wir in der Küche essen, denn „DIE TÜR IST NOCH IMMER ZU“. Nun, Nachmittag. Die Ungeduld stand Georg schon ins Gesicht geschrieben (Tür zu). Endlich, draußen wird es dunkel.

 Doch Jetzt ging es erst mal zu Oma zum Abendessen. Plötzlich nach dem Abendessen ging dort die zuvor noch versperrte Tür auf und der hell leuchtende Christbaum mit einigen Geschenken war zu sehen. Sein erster Wunsch hatte sich erfüllt.

Dann ging es wieder ab nach Hause. Doch die Tür war noch immer zu! Nach kurzer Pause lies sich aber auch Diese öffnen. Und, so wie bei Oma, ein hell erleuchteter Baum und ein paar weitere Geschenke waren zu sehen.  Jetzt stand nur mehr das Spielen auf seinem Plan.

 

Der 25te. Eigentlich hatten wir vor Verwandtschaftsbesuche abzuhalten. Doch Georg ging es nicht so recht, und wir beschlossen diesen Tag zu Hause zu verbringen.

Am 26ten war er wieder wohl auf und es stand den Besuchen nichts mehr im Wege. Dieser Tag ist traditionell für Verwandtschaftsbesuche bei uns verplant. Somit hatten wir auch ein volles Haus bis in die Abendstunden. Und natürlich auch wieder jede Menge Geschenke.

Den 25ten holten wir dann am Sonntag bei uns nach. Auch an diesem Tag war der hohe Pulsschlag unseres Sohnes zu spüren. Geschenke, Geschenke, Geschenke… .

 

Alles in Allem war auch dieses Weihnachten wieder ein Erlebnis der eigenen Art.

 

PS.: Auch Mama und Papa kamen nicht zu kurz

ZURÜCK zu "Startseite"

ZURÜCK zu "Fotos und Berichte"

ZURÜCK zu "Familiäre Feste"